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VoIP bestimmt ITK-Welt in Unternehmen

Voice over IP (VoIP) bleibt die wichtigste Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK), gefolgt von mobiler Breitbandtechnik und Fixed Mobile Convergence. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Institut für Marktforschung Ende 2007 im Auftrag des Telekom Forums, des Geschäftskundenbeirats der Deutschen Telekom, unter dessen Mitgliedern durchgeführt hat. 47 Prozent der 300 befragten Unternehmen sehen VoIP weiterhin als so genannten Megatrend, deutlich weniger allerdings als noch Mitte 2006, damals waren es 64 Prozent. Mobile Breitbandtechniken wie UMTS, HSDPA oder WLN sehen 22 Prozent als wichtigen Trend an, und Fixed Mobile Convergence nennen 13 Prozent. Bei VoIP sind es vor allem Banken, Versicherungen und der Handel, bei mobilen Breitbandtechniken dagegen Medienunternehmen, die die jeweilige Technik für besonders wichtig halten. 69 Prozent aller Befragten erklären, dass für ihr Unternehmen Voice over IP schon heute eine Rolle spielt, etwas mehr als Mitte 2006, damals waren es 62 Prozent.

Im zweiten Halbjahr 2007 haben die befragten Unternehmen in erster Linie in die ITK-Infrastruktur investiert, 26 Prozent geben dies an, dicht gefolgt von TK-Anlagen, die bei 25 Prozent Hauptinvestitionsziel waren. Zwölf Prozent der Unternehmen haben Geld in den Ausbau mobiler Anwendungen gesteckt. 36 Prozent haben im zweiten Semester 2007 allerdings überhaupt nicht in Informations- und Telekommunikationstechnik investiert.

Bezogen auf die Informationstechnik allein sehen die Befragten mit 15 Prozent die Themen Datensicherheit und Datensicherung als besonders wichtig an, 13 Prozent nennen die Virtualisierung als Megatrend.

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) erklären in der Umfrage, dass ihr Unternehmen ITK-Aufgaben an Dritte ausgelagert hat. Im Juni 2006 waren es noch 65 Prozent, Outsourcing scheint auf dem Rückzug zu sein. Das Auslagern von ITK ist vor allem für Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern wichtig (hier sind es 73 Prozent), branchenbezogen sind es in erster Linie Industrieunternehmen, die auslagern (65 Prozent). Ein Viertel der Befragten gibt aber an, dass das Auslagern von ITK-Prozessen und -Diensten im eigenen Unternehmen in nächster Zeit geplant sei.

03.06.2008

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