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Banken forcieren Online-Banking und individuelle Beratung

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbs ...

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbs in der deutschen Bankenbranche halten rund 60 Prozent der dortigen Führungskräfte die Entwicklung neuer Geschäftsfelder für erforderlich. Dies weist die Entscheider-Befragung "Branchenkompass Kreditinstitute 2006" von Steria Mummert Consulting und F.A.Z.-Institut aus. Im Vertrieb wollen 16 Prozent der Banken - gegenüber elf Prozent im Vorjahr - Neuland erschließen. 17 Prozent der Befragten erwarten insbesondere einen starken Bedeutungszuwachs von Online- und Multichannelbanking. Im Vorjahr waren es noch acht Prozent. Dabei ermöglichten die immer mehr vorhandenen Breitbandanschlüsse auch aufwendigere Multimediapräsentationen der Kreditinstitute im Internet.
Neue Ideen wollen die Bankentscheider auch im Service und bei der Kundenbetreuung verwirklichen. Insbesondere im Privatkundengeschäft vermutet jeder zehnte Banker noch ungenutzte Chancen. Fast jeder zweite Banker glaubt, dass eine individuelle Vermögensberatung und -verwaltung der Trend mit dem mittelfristig stärksten Bedeutungszuwachs ist. Von diesem Trend profitiert auch die Altersvorsorge: Acht Prozent der Befragten wollen hier neue Geschäftsfelder erschließen. Im Bereich Finanzierung planen 13 Prozent der Befragten neue Geschäftsfelder. Angesichts dieser Entwicklung wollen die Wenigsten abseits stehen: Nur jeder siebte Bankmanager macht sich derzeit keine Gedanken über den Ausbau neuer Geschäftsfelder.
12.01.2007

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